Jetzt abstimmen für den Lovelybooks Lesepreis 2014

Wenn ich an das nun fast vergangene Jahr denke, muss ich an die tollen Menschen, tollen Tage und die guten Bücher denken, die ich dieses Jahr treffen, erleben und lesen durfte. Anfang November kann man nun wirklich mal die letzten Monate Revue passieren lassen. Das Team von LovelyBooks veranstaltet daher jedes Jahr die Verleihung des Leserpreises.  Das besondere daran ist, dass wir als Leser unsere Lieblingsbücher nominieren können. Die Abstimmungsphase hat nun begonnen und bis zum 20. November 2014 könnt ihr noch für eure Lieblingsbücher voten!

Das habe ich gerade getan. Und während des Votings habe ich mal wieder viele tolle Cover gefunden und einige Bücher für mich entdeckt, die ich noch gar nicht wahrgenommen habe. Die Preisträger werden am 28. November bekannt gegeben.

Wenn du also Lust hast, die Autoren und Verlage deiner Lieblingsbücher zu würdigen, kannst du hier für die Bücher abstimmen!

Außerdem haben alle Blogger, die auf ihren Seiten auf diese Abstimmung aufmerksam machen, die Chance, tolle Bücher zu gewinnen.

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Blogtour: Tameha – Gene tanzen nicht

Es ist soweit! Am letzten Donnerstag ist die Blogtour zum Buch „Tameha – Gene tanzen nicht“ gestartet und nun macht sie auch auf meinem Blog halt, genau wie ich hier angekündigt habe.

Tameha_Blogtour

Marie Menke ist die Autorin des Buches. 1997 geboren lebt sie mit ihren Eltern und ihrer Schwester in einer Kleinstadt in Nordrhein-Westfalen. Wie Tameha liebt Marie das Tanzen, schreibt und liest aber genauso gerne. Auf ihrem Blog findet ihr Rezensionen, Tipps für Schreiberlinge und einiges mehr. Zu finden ist Marie auch auf TwitterInstagram und Lovelybooks.

Mit dem Casimir-Verlag hat Marie den passenden Verlag für ihren Debüt-Roman gefunden. Neben anderen Kinder- und Jugendbücher hat der Verlag neben „Tameha – Gene tanzen nicht“ schon andere Fantansy-Romane veröffentlicht. Besonders schön finde ich, dass der Verlag die Werke einiger junger Schreibtalente veröffentlicht. Neben Marie Menke ist die Casimir-Autorin Marie Eichenberg beispielsweise erst 14 Jahre alt. Die Facebook-Seite des Verlags findet ihr übrigens hier, es gibt außerdem einen Facebook-Auftritt zum Buch!

„Tameha – Gene tanzen nicht“ widmet sich übrigens einem sehr interessanten Thema: Gene! In der Welt von Tameha werden Gene manipuliert, um das Talent von Personen zu beeinflussen. Die Frage, die Tameha sich stellen muss: liebt sie das Tanzen wirklich, oder ist es das Gen, das sie beeinflusst? Einen ersten Eindruck vom Buch könnt ihr euch dank der Leseprobe sofort, hier und jetzt machen!

Gewinnen könnt ihr bei dieser Blogtour natürlich ein Exemplar des Buches sowie zwei Wundertüten! Weiter unten findet ihr ein Zitat mit zwei Reaktionen. Entscheidet euch hier zwischen Herz und Stern. Auf allen teilnehmenden Blogs könnt ihr Sterne und Herzen sammeln. Nach der Blogtour müsst ihr euren Namen in die große Losbox werfen und uns verraten, ob ihr ein Herz- oder Stern-Mensch seid! Weitere Infos findet ihr bei der ersten Blogtour-Station.

Tameha_Zitat

Herz

Meine Gedanken verloren sich in der Musik und wurden eins mit ihr. In diesem Moment bestimmte der Tanz, was ich tat, und doch hatte ich mich nie zuvor so frei gefühlt.

Stern

Meine Augen waren weit geöffnet, als sie meinen Körper an einem Punkt an der Wand mir gegenüber festhielten, und meine Hände verkrampften sind in dem zarten Kreis, den sie um meinen Körper bildeten. Schweißperlen traten auf meiner Stirn auf.

„Kannst du lesen?“

Gestern fragte mich im Bus eine Frau, ob ich denn lesen kann. Sie meinte nicht das Lesen im Allgemeinen, ich hatte ja ein Buch in der Hand. Was die ältere Frau neben mir wirklich meinte war so etwas wie „wie kannst du denn verdammt nochmal auch nur ansatzweise vernünftig einen Satz lesen, bei den ganzen laute Gelaber der Menschenmassen?!“. So in der Art.

Ich wohne in Hamburg. Jeden Morgen fahre ich vom äußeren Rand der Stadt in Richtung Innenstadt. Genau die Richtung, in die die meisten Menschen zur Arbeit fahren. Nach einer halben Stunde steige ich dann in den Bus, der dann eine der meist befahrenen Busstrecken fährt. Manchmal passen keine Leute mehr in den Bus und müssen dann auf den nächsten Bus warten, in der Hoffnung, dass sie dann reinpassen.

Ja, es ist laut und im Sommer auch noch warm. Es gibt Orte, an denen ich lieber bin und Orte, an denen ich lieber lese. Auf der Couch, im Garten, im Bett. Fakt ist aber, dass ich mindestens zehn Stunden die Woche in öffentlichen Verkehrsmitteln sitze und das ein gutes Buch mir die Zeit etwas verkürzen kann. Und ja, dann vergesse ich alles um mir herum und kann mich voll und ganz auf die Geschichte in meinen Händen konzentrieren.

„Das ist reine Gewöhnung. Ich bin so viel unterwegs…“ habe ich gestern zu der Frau gesagt, die mir daraufhin erklärte, dass sie so gut wie nie Bus fährt. Ich glaube, ein bisschen Mitleid in ihrem Ton gehört zu haben.

Frage an euch: Könnt Ihr überall lesen oder gehört ihr zu den Menschen, die dafür ihre Ruhe brauchen? Wo liest ihr am meisten – und wo am liebsten?