Ankündigung: Blogpause

Hallo ihr Lieben,

der Montag zeigt sich in Hamburg von einer ungewohnt sonnigen Seite. Da es aber doch noch recht kalt ist und so früh dunkel wird, sitze ich nun wieder auf der Couch und möchte euch gerne mitteilen, dass ich in der nächsten Zeit eine Blogpause einlegen werde.

Warum? Weil ich nicht zufrieden bin. Ich kann mein Layout nicht mehr sehen, bin mit der Qualität meiner Rezensionen nicht zufrieden und das alles führt dazu, das ich derzeit zwar viel lese, dafür aber sehr wenig für meinen Blog schreibe. Diesen Monat habe ich mir daher Gedanken über das zukünftige Kleidchen der Bücherheldin gemacht.

Nun möchte ich, wenn ich Zeit und Geld in die Verschönerung der Bücherheldin investiere, mich auch mit vollem Herzen in mein kleines, virtuelle Bücherprojekt stürzen. Bei mir stehen jedoch auch an anderer Stelle Veränderungen an. Morgen beginne ich ein berufsbegleitendes Fernstudium, auf das ich mich sehr freue. Da ich seit meiner Uni-Zeit nicht mehr Lehrbücher durchgearbeitet, Hausarbeiten geschrieben und Lernstoffe gepaukt habe, muss ich mich zunächst orientieren und gucken, wie viel Zeit das ganze in Anspruch nimmt.

Ich möchte mir Zeit nehmen. Zeit, um mich in meine neuen Aufgaben einzufinden, und Zeit, um das richtige Zuhause und die passende Sprache für meinen Blog zu finden.

In meinem Blog wird es mindestens für den nächsten Monat keine neuen Rezensionen, Leserückblicke oder sonstige Berichte geben, vielleicht auch noch länger. Auf meinen anderen Social Media Accounts werde ich nach wie vor aktiv sein.

Ich freue mich darauf, euch in einiger Zeit mein neues Blog-Zuhause vorzustellen!

Viele Grüße

Nina

 

Neues Jahr, neue Vorsätze

2015 ist seit fast einer Woche Geschichte, und auch Silvester ist überstanden. Ich bin ja nicht gerade ein großer Fan von Böllern, zu viel Alkohol oder zu vielen Erwartungen an den letzten oder ersten Tag im Jahr. Der Jahreswechsel ist aber dennoch etwas besonderes, weil man nie genau sagen kann, was für Herausforderungen einem im neuen Jahr erwarten. In den letzten Jahren habe ich gelernt, dass man die eigenen Pläne nicht immer einhalten kann, und daher gehe ich entspannt auf die kommenden zwölf Monate zu. Dennoch finde ich so ein frisches Jahr eine super Gelegenheit, um neue Vorsätze zu schmieden.

„Tomorrow is the first blank page of a 365 page book. Write a good one.“

― Brad Paisley

Aktiver werden

Im Beruf habe ich mittlerweile gelernt, auch unangenehme oder nervige Aufgaben schnell zu erledigen. Aber nur weil etwas von 9 bis 18 Uhr gut klappt, heißt das noch lange nicht, dass ich privat nichts aufschiebe. Ganz im Gegenteil: Ich bin sogar ziemlich gut darin, blöde Dinge auf den nächsten oder übernächsten Tag zu verschieben. Selbst schöne Sachen scheitern manchmal daran, dass ich einfach nicht in die Puschen komme.

Leider streichen sich die Punkte auf der To-Do-Liste nicht von alleine durch. Daher möchte ich zukünftig aktiver werden und nichts mehr auf „morgen, nachher oder irgendwann“ verschieben, wenn ich es auch gleich machen kann.

Schlauer werden

Ich habe im letzten halben Jahr große Lust bekommen, mich auch privat weiter fortzubilden. Ich habe seit meinem Studium schon in einigen Unternehmen und in unterschiedlichen Positionen gearbeitet und dabei festgestellt, dass ich in einigen Bereichen mehr Wissen haben möchte. Und da wir gerade von „aktiver werden“ gesprochen haben: Ich möchte nicht darauf hoffen, dass mir irgendwann einmal jemand eine Fortbildung anbietet oder mir „learning-by-doing“ das Wissen von alleine zu fliegt. Daher werde ich in diesem Jahr anfangen, aktiv meine berufliche Zukunft gestalten.

Schneller werden

Wer mich auch privat kennt, der weiß, dass mir Sport sehr wichtig ist. Zwar werde ich auch 2016 keinen Triathlon- oder Lauf-Wettkampf gewinnen, aber ich möchte mich zumindest im Halbmarathon und auf 10 km zeitlich verbessern. Ob ich in diesem Jahr einen Marathon laufen werde, weiß ich noch nicht. Nachdem ich in den letzten drei Jahren insgesamt vier Marathons gelaufen bin, ist es vielleicht einfach Zeit für eine kleine Pause. Dafür möchte ich wieder bei mehr Triathlons machen, und – sofern es zeitlich passt – bei meiner ersten Mitteldistanz im Triathlon mit einem Grinsen im Gesicht ins Ziel laufen.

Weniger Online sein

Ich war – zumindest gefühlt – eine der Letzten, die sich ein Smartphone angeschafft hat. Und ich gebe zu: Ich liebe es. Es hilft mir meinen Tag zu planen, den Weg zu finden oder mit lieben Menschen in Kontakt zu bleiben. Gleichzeitig bin ich aber auch froh, dass ich mit der ganzen Technik nicht aufgewachsen bin. Während ich den Laptop bewusst einschalte, liegt mein Handy immer einsatzbereit ganz in meiner Nähe. Schlimmer: Mein Handy raubt mir oft wertvolle Minuten, wenn nicht sogar Stunden. Mal eben kurz auf Twitter gucken. Oder auf Instagram. Hier hat mir ja auch schon wieder jemand geschrieben…

Dieses Jahr möchte ich weniger Online sein. Natürlich werde ich nicht (noch) weniger (ha!) bloggen oder twittern, aber ich möchte mein Handy zukünftig bewusst zur Seite legen, beispielsweise wenn ich ein Buch lese. Und es wird nicht mehr im Bett ausgeschaltet, sondern schon mindestens eine Stunde vorher. Basta!

Habt ihr gute Vorsätze im neuen Jahr oder empfindet ihr diese grundsätzlich als – naja, seien wir mal ehrlich – schwachsinnig?