Die liebste Lesezeit

Im Frühjahr und Sommer verbringe ich so viel Zeit wie möglich draußen.  Wenn die Sonne scheint und man nicht mehr vier verschiedene Schichten Klamotten anziehen muss, schreit alles nach Bewegung. Lesen entspannt mich, aber ohne ausreichend Bewegung nach einem langen Tag im Büro fühle ich mich nicht wohl. Literatur kommt da oft zu kurz.
 herbstmomente

Anders ist das im Herbst. Wenn sich die Blätter färben, die Tage kürzer werden und frische, kältere Luft uns die ersten Pullis aus den hinteren Schrankecken ziehen lassen, verbringe ich liebend gerne den ganzen Tag auf dem Sofa. Eingekuschelt in die Wolldecke trinke ich dann Tee, esse viel zu viele Kekse und lese Seite für Seite, Buch für Buch. Die meiste Zeit mit Büchern verbringe ich in den dunklen und kalten Jahreszeiten.

Heute ist die Lese-Jahreszeit offiziell gestartet. Die Sonne hat den Äquator am Vormittag Richtung Südhalbkugel überquert und somit ist nun nicht nur meteorologisch, sondern auch so wirklich Herbst. Einige Stapel mit ungelesenen Büchern, die ich dieses Jahr noch lesen möchte, habe ich mir bereits zur Seite gelegt. Sicherlich werden auch noch neue Bücher dazu kommen. Ich mache es mir jedoch erstmal mit Taschenlampe unter meiner Bettdecke gemütlich und lese noch ein paar Seiten.

In welcher Jahreszeit lest ihr am liebsten und warum?
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Meine liebsten 3

Das letzte Jahr liegt schon fast zwei Wochen hinter uns und ich möchte die Zeit nutzen, um noch mal auf meine Bücher-Highlights 2014 zurückzublicken. Insgesamt habe ich 29 Bücher gelesen, welche genau, könnt ihr auf der Seite Gelesen 2014 herausfinden.

Viele gute Bücher waren dabei – meine drei liebsten Bücher aus dem letzten Jahr möchte ich euch hier einmal vorstellen.

Blackout – Marc Elsberg

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Blackout war mit 800 Seiten das längste Buch, das ich im letzten Jahr gelesen habe. Keine der Seiten war zu viel – Marc Elsberg hat mit Blackout einen spannenden und intelligenten Thriller geschrieben.

An einem kalten Tag im Februar brechen in Europa die Stromnetze zusammen. Nichts geht mehr. Europol, Regierungen und die Stromnetzbetreiber tappen im Dunkeln. Der italienische Informatiker Piero Manzano vermutet einen Hackerangriff, doch keiner hört ihm zu. Als Manzano endlich zugehört wird, fällt der Verdacht auf den Italiener, und Manzano muss flüchten. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit – denn ohne Strom bricht die Versorgung der Gesellschaft zusammen.


Meine vollständige Rezension zu Blackout findet ihr hier.
Quelle Foto: blanvalet

Before I Fall – Lauren Oliver

beforeifall Before I Fall ist ein Jugendbuch, welches mich sehr überrascht hat. Lauren Oliver beschreibt nicht nur eine Fiktion, sondern macht mit ihrem Roman auf die wichtigen Dinge des Lebens aufmerksam. Für alle Jugendliche ein absolutes Muss!

Samantha Kingston ist hübsch, beliebt, hat immer ihre drei besten Freundinnen um sich und einen ebenfalls beliebten Freund, mit dem sie am Cupids Day ihr erstes Mal erleben möchte. Doch es kommt anders. Am Cupids Day stirbt sie nach einer Party durch ein Autounfall. Nach ihrem Tod durchlebt sie ihren letzten Tag immer und immer wieder. Und merkt dabei, dass es nicht nur darum geht, ihr eigenes Leben zu retten.


Meine vollständige Rezension zu Before I Fall findet ihr hier.
Quelle Foto: HarperCollins

Gut gegen Nordwind – Daniel Glattauer

Diesen E-Mail-Roman habe ich euch erst kürzlich ans Herz gelegt. Mit etwasGoldmann Gut gegen Nordwind über 200 Seiten einer der kürzesten Romane, die mich im letzten Jahr begleitet haben. Daniel Glattauer hat mit Gut gegen Nordwind bewiesen, dass das Internet auch romantisch sein kann!

Emmi möchte per E-Mail ein Abonnement kündigen, landet durch einen Schreibfehler jedoch nicht bei der Zeitung “Like”, sondern bei Leo Leike. Aus dem Versehen entwickelt sich eine wunderbare Brieffreundschaft zwischen zwei Menschen, die vollkommen unterschiedliche Leben führen. Obwohl beide versuchen, so wenig wie möglich über ihr eigenes, privates Leben zu offenbaren – die beiden kommen sich in ihren E-Mails extrem nahe.


Meine vollständige Rezension zu Gut gegen Nordwind findet ihr hier.
Quelle Foto: Goldmann Verlag

Frage an euch: Welches Buch habt ihr im letzten Jahr besonders gerne gelesen?

Marie Menke geht mit Tameha auf Blogtour

Stell dir vor, du lebst in einer Welt, in der die Gene vor der Geburt verändert werden, um dir eine
Leidenschaft und einen Platz in der Gesellschaft zu geben. Stell dir eine Gesellschaft vor, in der jeder
seinen Platz kennt: dem Genie das Labor, dem Leichtathlet der Aschenplatz und der Tänzerin die
Bühne. Nun sag mir, ist es tatsächlich eine Leidenschaft? Oder ist es nur ein Gen?Die junge Tänzerin Tameha steht vor einer glorreichen Zukunft auf den Bühnen der Stadt. Das Silvarmädchen Bo hingegen ist gezwungen, ihre Begabung vor ihrer Familie zu verbergen. Auf den ersten Blick verbinden sie nur ein Amulett und eine Leidenschaft, aber ihre gemeinsame verborgene Vergangenheit reicht weit zurück.

Im Spätsommer erscheint im Casimir-Verlag das Jugendbuch der jungen Debüt-Autorin Marie Menke: Tameha – Gene tanzen nicht. Ich freue mich sehr für Marie, denn seit einiger Zeit folge ich ihr auf Twitter und Instagram, und natürlich schaue ich auch auf ihrem Blog vorbei. Dort veröffentlicht sie regelmäßig Rezensionen, Tipps für Schreiblinge und vieles mehr.

Am Dienstag, den 23. September 2014 macht die Blogtour zum Buch halt auf meinem Blog. Dann findet ihr hier einen Textausschnitt mit einer Aufgabe für euch. Unter allen Teilnehmern wird ein Leseexemplar sowie je einer Tameha- und Bo-Wundertüte verlost. Neben mir sind viele andere Blogger dabei.

Neugierig, was dahinter steckt? Eine Leseprobe finden ihr hier. Außerdem wird am 12. September unter allen Facebook-Fans bereits ein Exemplar von Tameha verlost. Also schnell hier auf „gefällt mir“ klicken!