Benjamin Lebert: Mitternachtsweg

Verlag: Hoffmann und Campe (12. August 2014)
Seitenzahl: 240
ISBN: 978-3-455-40437-1


Johannes Kielland, Student und Aushilfe in einem Spielwarenladen, liebt mystische Geschichten. Als ein Toter am Strand von Sylt aufgefunden wird und dessen Identität nicht geklärt werden kann, verfasst Kielland einen Zeitungsartikel, der veröffentlicht wird. Kurz darauf meldet sich eine Frau, die behauptet, der Tote wäre ihr vermisster Geliebter. Sie bittet Kielland, die mysteriösen Umstände aufzuklären. Plötzlich wird der junge Student selbst hineingerissen in das fremde Schicksal, das bald auch ihn mit dem Tod bedroht.

Benjamin Lebert braucht eigentlich keine spannenden Geschichten, um seine Romane zu schreiben. Die Art und Weise, wie er die Wörter zusammensetzt, ist spannend genug. Nur wenige Autoren benutzen die deutsche Sprache so poetisch und spannend wie Lebert, ohne dass das Lesen anstrengend wird.

Spannend und zugleich romantisch ist jedoch auch die Handlung des Buches, die im Roman durch drei Perspektiven und Zeiten erzählt wird.  Mitternachtsweg hat mich auch deshalb schnell in den Bann gezogen, weil die Erzählungen teilweise verwirren. Die Mischung aus Mythen, Sylt und diese wunderbare Erzählweise macht dieses Buch so besonders, dass es unglaublich schwierig ist, passende Worte für eine Rezension zu finden. Am besten solltest du das Buch selber lesen. Sofort.

 Quelle Foto: Hoffmann und Campe

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