Sebastian Fitzek: Noah

Verlag: Bastei Lübbe (20. Dezember 2013)
Seitenzahl: 559
ISBN: 978-3-7857-2482-8


Es gibt sieben Milliarden Menschen auf unserem Planeten und es werden immer mehr. Einer davon ist Noah. Noah weiß nicht, wieso er in Berlin ist, warum er eine Schusswunde hat oder wer er überhaupt ist. Er weiß noch nicht einmal, ob er wirklich Noah heißt: Ein Name, der auf seinem rechten Handballen tätowiert ist. Die Suche nach seiner Identität wird für ihn schnell überlebenswichtig, denn sie wollen ihn töten. Wer? Das weiß er nicht. Warum? Das ist auch nicht klar. Einzig das Problem mit der Überbevölkerung scheint sich schnell von selbst zu lösen: Die tödliche Manila-Grippe breitet sich rasant aus. Und Noah merkt langsam, dass er vielleicht der wichtigste Teil einer globalen Verschwörung ist.

Glaubt man anderen Rezensionen, so hat Sebastian Fitzek mit Noah ein Thriller geschrieben, der anders ist als seine vorherigen Werke. Ich selber kann das nicht beurteilen, da Noah mein erster Fitzek-Thriller ist. Dennoch kann ich das Buch allen ans Herz legen.

Es ist fast erschreckend, wie geschickt Fitzek Realität und Fiktion miteinander verbindet. Der stetige Anstieg der Weltbevölkerung ist ein Problem, das von Menschen sehr unterschiedlich wahrgenommen wird. Deutschland bekommt immer weniger Nachwuchs, die Ein-Kind-Politik in China hat nicht das gewünschte Ergebnis gebracht und wird nun gelockert, und vor allem in Armenvierteln weltweit ist das Problem präsenter denn je. Den Lesern wird dieses Problem aus unterschiedlichen Perspektiven geschildert.

Die Sprache ist leicht und die Seiten lesen sich schnell. Schnell macht sich die Verzweiflung Noahs auch bei dem Leser breit. Fitzek versteht es, packend zu schreiben. Actionszenen wechseln sich ab mit großen Gefühlen. Es geht um die Vergangenheit und um die Zukunft. Um Vertrauen und Misstrauen. Um Freundschaft und Familie. Und vor allem geht es um die einzig wichtige Frage des Thrillers: Wie groß darf die Nächstenliebe sein?

 Quelle Foto: Bastei Lübbe

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s