Carlos Ruiz Zafón: Marina

Verlag: Fischer (12. November 2012)
Seitenzahl: 349
ISBN: 3100954017


Óscar Drai ist Schüler eines Internats in Barcelona. In seiner Freizeit erkundet er gerne die Villenviertel der Stadt. Marina wohnt in einem dieser Viertel. Als Óscar das Mädchen kennen lernt, ist er gleich von ihr fasziniert.  Wie sehr die Freundschaft mit Marina sein Leben verändern wird, erahnt er nicht. Gemeinsam ergründen die Beiden das dunkelste Geheimnis der Stadt und erleben persönliche Tragödien.

Was ich mit Óscar und Marina erlebt habe, habe ich so nicht kommen sehen. Das Geheimnis des ehemals reichsten Mann von Barcelona ist grausiger, als ich es erwartet habe. Ich hätte das Buch deshalb auch gerne aus der Hand gelegt, konnte aber nicht. Viel zu sehr war ich im Sog der Geschichte, die Óscar im Nachhinein aus der Sicht eines Erwachsenen schreibt.

Carlos Ruiz Zafón schreibt leicht und verständlich. Alleine die Ereignisse im Roman sind so fesselnd, dass einem die Geschichte auch einige Minuten nach dem Lesen festhält. Die Kapitel sind dabei relativ kurz und klar gegliedert.

Besonders gefallen haben mir die Personen und die Art und Weise, wie sie miteinander umgehen. Marina ist nicht nur ein geheimnisvoller Roman, sondern eine Hommage an die Menschlichkeit – Liebe und Freundschaft, aber auch Angst und Neugier.

Wer eine grausige Geschichte mit viel menschlicher Nächstenliebe lesen möchte, dem sei Marina wärmstens ans Herz gelegt.

 Quelle Foto: S. Fischer Verlage

 

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