E. Lockhart: We Were Liars

Deutscher Titel: auf Deutsch noch nicht veröffentlicht 
Verlag:  Hot Key Books (15. Mai 2014)
Seitenzahl: 242
ISBN: 038574126X


Welcome to the beautiful Sinclair family.
No one is a criminal.
No one is an addict.
No one is a failure.
The Sinclairs are athletic, tall, and handsome. We are old-money Democrats. Our smiles are wide,…

Die Familie Sinclair verbringt jeden Sommer auf ihrer Privatinsel. Harris Sinclar ist als Vater und Großvater das Oberhaupt der Sinclairs, neben ihn besitzen seine drei Töchter je ein Haus auf der Insel. Seit Cady Sinclair denken kann, verbringt sie jeden Sommer auf der Insel ihres Großvaters. Zusammen mit ihrer Cousine Mirren, ihrem Cousin Johnny und dessen Freund Gat verbringt Cady jede Minute auf der Insel. Die vier sind die „liars“.

Vor zwei Jahren hatte Cady auf der Insel einen schweren Unfall, kämpft seitdem mit ihrem Gedächnis und dem Gefühl, ihrer Familie nicht gerecht zu werden. Im letzten Jahr war sie wegen des Unfalls mit ihrem Vater in Europa. Als Cady in diesem Sommer auf die Insel kommt, jagt sie ihren Erinnerungen hinterher.

Social Media sei Dank, bin ich vor kurzen auf dieses Buch aufmerksam geworden. Jeder sprach über We Were Liars, doch nirgends konnte man mehr zum Inhalt erfahren. Ich musste es also lesen.

Die Protagonistin ist gut gewählt. Der Leser begleitet sie nach zwei Jahren auf diese Insel, die ihr so vertraut und irgendwie doch fremd ist. Cady leidet seit dem Unfall an Kopfschmerzen, hat das Gefühl nicht gut genug zu sein und noch dazu will ihre Familie und die „liars“ ihr nicht sagen, wie der Unfall passierte. Sie soll sich selber erinnern, das ist besser für sie. Dies alles bringen Gefühle hervor, die jeden Jugendlichen, wenn auch in abgeänderter Form, beschäftigen. Noch dazu sind die Sinclairs eine widerliche Familie, die doch irgendwie ihren Reiz hat.

Der Roman hat mir dennoch nicht gefallen. Nach einem guten Anfang folgt ein mäßiger Mittelteil und zum Schluss kommt für mich ein immer noch nicht zufriedenstellendes Ende. Eines zeigt diese Gesichte aber: Wie abhängig wir als Leser von Protagonisten sind.

 Quelle Foto: Hot Key Books

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