Ferdinand von Schirach: Verbrechen

Verlag: Piper (1. Oktober 2010)
Seitenzahl: 208
ISBN: 3492259669


Ein freundlicher, alter Arzt, der sich nach Jahrzehnten auf tödlicher Art und Weise von seiner tyrannischen Gattin befreit. Zwei Skinheads, die sich mit dem Falschen anlegen. „Verbrechen“ ist ein Erzählband mit 17 Kurzgeschichten, die beim Leser Gänsehaut auslösen. Ferdinand von Schirach verdeutlicht mit jedem der Geschichten, das jeder Mensch zum Mörder werden kann.

Kurzgeschichten sind schon was schönes. Man kann sie zum Beispiel als kurze zu Bett geh Geschichte lesen oder aber in der Bahn. Letzteres ist hier jedoch nicht zu empfehlen, vor allem wenn man beim Lesen grausiger Geschichten leicht mal das Gesicht verzieht. Wahrscheinlich werden mich meine Mitfahrer so schnell nicht mehr vergessen. Die Sprache, in einem schlicht gehaltenen Ton, unterstützt den kalten Schauer über den Rücken, denn ich in jeder Geschichte gespürt habe.

Ob die Erzählungen wahr sind, kann man bezweifeln, auch wenn dies vom Autor so vermittelt wird. Zumindest müssten die Geschichten soweit geändert worden sein, dass keine Person mehr erkannt werden kann. Nichts desto trotz hat Schirach in seiten Jahren als Verteidiger sicher genug Inspiration für die 17 Geschichten gesammelt.

Ob für unter der Bettdecke oder auf den Strandtuch – auf jeden Fall empfehlenswert!

Quelle Foto: Piper

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